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Der James Bond Bösewicht Business Plan

Was die Banken mit Bitcoin anstellen werden

Was die Banken mit Bitcoin anstellen werden

Es ist brandaktuell. Die Europäische Zentralbank bringt Ihren eigenen Coin raus. Zeit zum Jubeln? Definitiv nicht.
Also überlasse ich heute meinem inneren James Bond Bösewicht das Ruder.

Das Problem

„Wie kommen wir an Wissen über Blockchain ran?“

Zuerst muss herausgefunden werden wie Bitcoin und andere blockchainbasierte Kryptowährungen funktionieren. Daher werden wir alle die mit Kryptowährungen zu tun haben mit sehr viel Geld und Prestige locken. Vergessen Sie nicht, wir können unendlich davon drucken!
Die Prestige erzeugen wir indem wir eine Institution gründen mit unseren namhaften Partnern und alberne Titel verteilen.

„Wie bekämpfen wir den Vormarsch von dezentralen Kryptowährungen?“

Verbote sind eher hinderlich. Unsere Partner in China und Russland haben es viele Jahre versucht. Auch die Prohibition von Alkohol und Drogen war unerfolgreich und stärkt im schlimmsten Fall kriminelle Elemente.

Wir werden daher Kryptowährungen legal machen. Unsere Banken werden dies für uns übernehmen und den Leuten einen einfachen Weg zum Kauf und Verkauf ermöglichen. Die Leute denken immer noch das Banken sicher sind.

Die Kryptowährungsjournalisten werden das als positive Entwicklung sehen und von Adoption reden. Der einfache Mann von der Straße wird sich freuen, da er lieber mit unserem komplizierten PSD2 Zwei-Faktor-Authentifizierungssystem kämpft als irgendwelchen Nerds aus dem Internet sein hart erarbeitetes Geld zu geben.

„Sind Sie von Sinnen? Wir sollen denen auch noch unser Siegel drauf geben?!“

Richtig. Wir werden damit aber ordentlich Geld machen UND uns als die Guten darstellen. Am einfachsten wäre es das Binance Geschäftsmodell zu fahren und jeden noch so kleinen Token zu akzeptieren. Mit unseren unendlichen Geldmitteln können wir jede derzeit etablierte Exchange bei den Gebühren unterbieten. Sollte sich eine von denen aufbäumen oder Ärger machen, werden wir sie einfach mit Compliance AML und KYC Anfragen zubombadieren.

„In Ordnung und wie hilft uns das im Fintech Sektor?“

Hier kommt der raffinierteste Teil meines Plans. Die Kryptogemeinden sind seit 2016 am streiten und haben es nicht geschafft die unabhängigen Unternehmer an Bord zu holen. Auch verlieren Sie von unseren Techpartnern das Vertrauen.
Witzig ist, dass Sie das selber auch noch forciert haben, indem Sie jeden auf den sozialen Medien angegriffen haben, der Kryptowährungen zum bezahlen verwenden wollte.
Können Sie das glauben? Wie dämlich diese Leute doch sind ist unfassbar. Machiavelli ist schon ein paar hundert Jahre tot und wir können die selbe Technik immer noch verwenden!

Doch zurück zum Thema:

Wir werden zuerst einen eigenen Coin machen inklusive Whitepaper. Das wird sowieso niemand lesen. Die ersten Absätze werden wir ungenaue Floskeln verwenden, damit das alles nach Dezentral oder Power to the User klingt. Was wir eigentlich machen ist eine simple API mit den Banken einzugehen, die dann Gelder durch die Gegend schicken.

Sollte der Coin selbst nicht akzeptiert werden ist das auch nicht tragisch. Da wir bereits die Exchanges übernommen haben, werden wir einfach Anbindungen für Geschäfte mit einbauen. Für Händler ist die kostenlos und wir werden Plugins für jedes Shopsystem bauen lassen.
Diese können dann wählen ob sie Bitcoins empfangen, oder direkt mit unseren Euros abgespeist werden wollen.

Damit wir nicht den selben Fehler wie bei unserem Sofortüberweisungsklon machen werden wir ordentliche Anreize schaffen.
Wir geben den Kunden einfach „Cashback“ bei jeder Zahlung. Die bekommen Sie aber nur, wenn sie unsere proprietären Wallets verwenden. Auch die Händler bekommen bei großen Volumina Prozente.

Bevor Sie intervenieren; Wir können einfach Geld erschaffen!

Damit die Kunden oder Händler nicht mit ihren Coins von unseren Börsen abhauen, erhöhen wir sukzessive die Auszahlungsgebühren. Somit verschicken Sie nur noch unsere Bitcoins und wir halten deren echten.

Dieses Modell fahren wir ca. 5-10 Jahre, danach sollte dann niemand mehr die Auszahlung wollen. Die Cashback Zahlungen werden gestoppt, und die Gebühren fürs auszahlen werden exorbitant hoch. Bis dahin sollten wir die meisten der umlaufenden Coins erlangt haben.

Sollten noch ein paar von diesen Cypherpunks draußen unterwegs sein werden wir diese mit unserer Medienmaschinerie zu Terroristen und Drogendealern abstempeln. Doch darüber mache ich mir keine Sorgen. Diese Kryptoanarchisten sind jetzt bereits irrelevant.

Zusammengefasst

  • Wir haben bereits das Wissen
  • Wir übernehmen den Kryptowährungshandel
  • Wir schaffen unseren eigenen Coin oder ein einfaches Bezahlsystem mit Anreizen.
  • Wir machen das Nutzen von „echten“ Kryptowährungen noch teurer und unbequemer

Wenn Sie noch weitere Fragen haben werte Mitglieder und Mitgliederinnen von Spectre dann wenden Sie sich bitte an mich.

Gezeichnet,

Dr. J. M. Keynes
Großkanzler von Spectre


Na schon Angst gekriegt? Willst du immer noch toxisch sein?
Dr. J. M. Keynes hat nichtmal eine Stunde gebraucht um diesen Plan zu verfassen. Sicher sind die zerstörerischten Menschen der Geschichte nicht auf diese Idee gekommen.
Was denkst du darüber? Schreib‘ dem bösen Doktor deine Meinung in die Kommentare.

Du willst was dagegen tun? Dann organisiere ein Meetup. Ich unterstütze dich dabei. Klicke hier für mehr Infos.

Von Lando Rothbardian

Die Adoption verläuft zu langsam, also nehme ich die Dinge selbst in die Hand.
Cryptopreneur, Familienvater und Inhaber von ShopinBit.de und SatoshiGoods.de

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